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Antriebsart aus dem Museum wieder aufpeppeln?

Antriebsart aus dem Museum wieder aufpeppeln?

Der zweite Weltkrieg war eine schwierige Zeit für viele Menschen.  Auch die wenigen Besitzer von Autos und Traktoren sahen sich in die Enge gedrückt. Ihnen ging der Treibstoff aus. Not macht bekanntlich erfinderisch, und so kamen sie auf die Idee, Holzvergaser einzusetzen, um Benzin durch brennbare Gase zu ersetzen. Bequemlichkeit war nicht die Stärke eines Holzvergasers, aber er funktionierte. Man füllt einen Stahlbehälter mit Sägemehl, entflammt es und während es vor sich hinglüht, produziert es Wasserstoff und Kohlenmonoxid, dass als Benzinersatz gute Dienste leistet. Natürlich war die Reichweite solcher Fahrzeuge nicht überragend. Und das Fahrzeug erinnerte mehr als eine Goulaschkanone als an ein komfortables Auto.

Als in den 80er Jahren die OPEC ihre Krallen der Macht zeigte und den Hahn zudrehte, holten manche Leute, die solche Fahrzeuge als Museumsstücke schon lange eingemottet hatten, wieder zum Vorschein und ließen sie wieder einsam über die leeren Straßen rollen. Staunen der Bevölkerung ließ fast erloschenes Wissen über diese Technik wieder aufflammen. Man kann tatsächlich ein Auto mit Sägemehl betreiben. Die Abgase sind wesentlich sauberer als solche von Ölverbrennung. Ist dies die Lösung der Zukunft und zur Tankstelle zu fahren und ein, zwei Säcke Sägemehl nachzufüllen? Vielleicht nicht, wenn auch die niedrigen Kosten und die Umweltfreundlichkeit verlockend klingen. Warum nicht ein paar Schritte überspringen und nach dem suchen, was nun als das Non-plus-ultra auf den Markt kommen wird? Es ist der E-cat.

Wen wundert es, wenn diese Technik als das Beste und Modernste auf der Welt angesehen wird? Bis heute können viele Leute die Fakten nicht glauben. Wie kann man aus einem reiskorngroßen Stück Nickel ein Haus heizen und mit Strom versorgen, und das für einen ganzen Monat? Irgendetwas kann hier nicht stimmen. Aber heute wissen wir, dass dies schon bald Realität wird. Der E-cat basiert auf Kernverschmelzung. Drei Jahrzehnte haben Wissenschaftler unter enormem finanziellen Aufwand versucht, Wasserstoffkerne miteinander zu verschmelzen.

Andrea Rossi, ein italienischer Forscher, aber lagerte Partikel der Wasserstoffkerne an Nickel an und erreicht damit die gleiche Energieausbeute wie ein Atomkraftwerk, relativ zur Brennstoffmenge, natürlich. Die Ausbeute für beide Verfahren kann eine- millionenfache Erträge für sich verbuchen. Aber anders als ein Atomkraftwerk, produziert der E-cat keine gefährlichen Abfallprodukte oder Strahlung, die schwere gesundheitliche Schäden verursachen können. Das Abfallprodukt ist einfach Kupfer.

Ist dies nicht die Lösung, die alle Problem beantwortet und löst? Wenn Ende des Jahresdie ersten Geräte vom Band laufen, wird auch dem unbedarftesten Bürger bewusst, dass wir endlich aufatmen können und negative Umweltsnachrichten werden hoffentlich seltener und seltener.

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