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CCS vs E-cat

CCS vs E-cat

Kohlereiche Länder neigen dazu, ihre eigene Kohle zur Stromerzeugung einzusetzen. Das offensichtliche Problem ist natürlich die Umweltverschmutzung, da bekanntlich Kohle enorme Mengen an schädlichen Abgasen hinterlässt. Wie kann man in der heutigen, modernen Zeit diese beiden Dinge miteinander verbinden?

Teure, technisch sehr aufwendige Filtersysteme haben zu einer Anwendung namens CCS geführt. Dieses System ist in der Lage, das CO2 aus den Abgasen zu entfernen und es in Erdschichten mehrere Tausend Meter unter der Oberfläche zu pumpen. Damit scheint das Problem gelöst zu sein. Die billige Kohle kann weiterhin benutzt werden und die Umwelt wird nicht mehr belastet.

Aber schon werden die Skeptiker laut, vielleicht zu recht. Was passiert, wenn dieses CO2 langsam an die Oberfläche vordringt? Was passiert, wenn Erdbeben Risse in der Erdkruste erzeugen, und das Gas nun einen bequemen Ausgang zur Atmosphäre gefunden hat?

Damit würden riesige Mengen, die bis dahin angesammelt worden sind, innerhalb kurzer Zeit die Umgebung erreichen. Das Problem ist, dass das CO2 immer noch vorhanden ist, es ist nur gelagert. Diese Lösung ist daher eigentlich eine Zeitbombe, die jeden Moment beginnen kann, zu ticken. Die wirkliche Lösung ist, karbonneutrale  Energieerzeugung zu benutzen.

Die meisten Energieerzeugungen basieren auf Oxydationen von Materialien, um Wärme zu gewinnen. Wärme lässt sich leicht in kinetische Energie und damit in Strom umwandeln. Eine wesentlich energiereichere Möglichkeit, Strom zu produzieren, ist, sich nuklearer Vorgänge zu bedienen. Die bekannten Anlagen, aber beruhen auf Kernfisionen, die bekanntlich riesige Probleme mit sich führen. Chernobyl und Fukushima sind die besten Beispiele dafür.

Schon der Brennstoff ist so gefährlich, dass man ihn nicht berühren kann oder sich ihm ohne Schutz nähern kann. Das Aufstapeln der Brennstoffzellen allein kann bereits Kettenreaktionen in Gang setzen. Kernfusion dagegen ist vollkommen anders. Der Brennstoff ist zum Beispiel einfaches Nickel, wie es in Ihrer Küchenschublade in jedem Besteck zu finden ist. Nickel wird in besonderer physkalischer Form unter Einwirkung eines Katalysators mit Wasserstoff zusammengebracht und erwärmt die Umgebung. Der Prozess ist sehr energiereich aber ist auf eine lange Zeit ausgedehnt, genau in der Weise, dass wir den Vorgang einfach kontrollieren und für uns ausnutzen können. Wasser dient dem Wärmetransport und kann als 600 Grad heißen Wasserdampf Turbinen und Motoren antreiben. Der Brennstoffkern ist gerade einmal so groß wie eine Taschenlampenbatterie aber ist in der Lage, das System bei einem Ausstoß von 10 KWh ein halbes Jahr lang aufrecht zu erhalten. Diese Menge ist ausreichend für das Erwärmen und die Stromerzeugung eines Haushaltes. Man stelle sich vor, all das ist möglich für etwa 20 Euro im Jahr per Haushalt. Utopie? Schon Ende des Jahres wird das Gerät unter dem Namen E-cat auf dem Markt sein.  

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