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Der Energiesegen aus den Bohrlöchern

Der Energiesegen aus den Bohrlöchern

Öl-wringen ist eine freie Übersetzung zum englischen Fracking und bezeichnet eine Gruppe von Verfahren, um die letzten Tropfen der schwarzen, umweltverschmutzenden Brühe, dem Erdöl, ans Tageslicht zu befördern. Gesteine werden mit CO2 und Wasser unterirdisch behandelt, bis sie ihr enthaltendes Öl freisetzen, das dann hochgepumpt werden kann. Diese Ölvorkommen sind oft wesentlich kleiner und nahe unter der Erdoberfläche. Während man also seine Radischen im Kompost zieht, pumpt man als lukrativen Nebenverdienst gleich darunter das Öl heraus. Natürlich nimmt beim Mischen von ungereinigtem Rohöl  mit dem Trinkwasser das lebenswichtige Nass einen etwas anderen Charakter an. Aber wen kümmerts, wenn die Kasse stimmt? Die Investitionen sind unvergleichlich geringer als Tiefseebohrungen, und so mancher Gartenbesitzer in bestimmten Ländern steigt von Radischen um auf Ölbohren. Warum sich nicht einmal fühlen wie einer der Scheichs?

Nun, bevor man seinen Jet vor der Haustür parkt, sollte man die Konsequenzen bedenken. Während die weitsichtigen Umweltforscher, Automobilhersteller und sogar viele Politiker versuchen,die Umweltbelastungen einzudämmen, kümmern sich diejenigen, die sich die Taschen mit Geld vollstopfen herzlich wenig um nicht reparierbare Schäden.

In Europa ist eine solche Einstellung fremd und unverständlich. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die meisten umweltfreundlichen Erfindungen von dort herrühren. Andrea Rossi ist einer der Erfinder, der bahnbrechende Errungenschaften vorweisen kann. Er ist der Erfinder des schon legendären E-cats, der als welterstes Gerät sich der Kalten Fusion bedient. Darunter versteht man eine Kernverschmelzung, die sich im Falle des E-cats Nickel und Wasserstoffprotonen bedient und unter Mithilfe eines Katalysators den Verschmelzungsprozess in Gang bringt. Jahrelang versuchte man diesen Vorgang zu beschreiben. Erst in jüngster Vergangenheit versteht man, dass die Protonen in dem Nickelgitter gefangen werden und dort verschmelzen. Der Vorgang besteht aus mehreren Teilschritten, die nicht explosionsartig ablaufen, sondern sich über ein halbes Jahr ausdehnen. Dabei geben sie eine konstante Energie in Form von 1400 Grad Hitze ab, die wir nutzen können.

Der E-cat ist eigentlich ein nuklearer Reaktor aber hat nichts mit einem Atomreaktor herkömmlicher Bauweise zu tun. Die Reaktoren, die reihenweise stillgelegt werden, arbeiten auf einer Atomspaltung. Jeder Schritt dabei ist gefährlich, inklusive der End- oder Ausgangsprodukte. Der E-cat benutzt dagegen Nickel, wie man es zum Beispiel am Essbesteck findet, und formt es in Kupfer um. Die benötigten Mengen an Rohmaterial sind kaum mit blossem Auge wahrnehmbar, da der E-cat eine Million mal ergiebiger ist als chemische Reaktionen, wie Verbrennen von Öl.  Ist der E-cat nicht wesentlich weitsichtiger, als das sinnlose Bohren nach Öl?

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