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Der Neuling als Wegweiser für die Giganten

Der Neuling als Wegweiser für die Giganten

Nach vielen vergeblichen Anläufen, Pleiten und Fehlschlägen sieht das E-Auto nun doch noch das Licht der Welt. Während ein neuer Hersteller in den Staaten sogar auf ein Fahrzeug der oberen Klasse setzte und die Hürden wesentlich höher schraubte, konnte sich keiner der alteingesessenen Konkurrenten dieser Herausforderung entziehen. Es klang fast wie eine Blamage, dass eine aus dem Boden gestampfte Firma das erreichte, was hundertjahre alte Firmen nicht schafften.

Und der Neuling brachte sogar den Investoren volle Taschen, als er schnellstens beginnen konnte, seine Schulden abzutragen und den Kurs seiner Aktien gleichzeitig zu verdreifachen. Selbst negative Presse konnte dem Auto keine Niederlage bescheren. Heute steht das Fahrzeug, das den Namen eines genialen Erfinders trägt, als Wegweiser für die Großen da, die sich nun alle aus ihren Ecken trauen. Und schon sieht jeder seine Chance, eine dicke Scheibe vom Kuchen der elektrisch bestriebenen Gefährte abzubekommen.

Das E-Auto ist mehr als nur ein leises Gefährt, das einen weiten Bogen um immer teurere Tankstellen macht. Es ist ein Symbol für langerwarteten Aufschwung der Wirtschaft. Endlich haben Konsumenten und Hersteller etwas gefunden, das beiden ein Lächeln zurückgibt. Der Konsument fühlt sich erdrückt von den immer gravierenderen Meldungen und Schlagzeilen, die die täglichen Nachrichten beherrschen. Sie sind es leid, sich schuldig an der globalen Umweltkatastrophe zu fühlen, aber wollen sich auch nicht wie ein reudiger Hund in die Höhle zurückziehen. Das E-Auto kommt als Gewissenserleichterer wie gerufen. Der Automobilindustrie kann nichts besseres passieren, wenn sich jeder auf ein völlig neues Produkt stürzt. Und für so viele andere Industrien fallen profitable Krumen ab.

Dann aber stellt sich die Frage, woher all der mehr verbrauchte Strom kommt. Also wendet sich der Blick auf die Energieerzeugung. Aber auch hier haben sich die Wogen geglättet. Das Öl ist lange nicht mehr das Schwarze Gold, sondern ist auf eine schwarze, riechende Brühe abgesunken. Wir alle kennen die Auswirkungen, und niemand verspottet mehr die Windkraftwerke oder hektarweise Solarpanelen, die inzwischen beeindruckten Schafsherden Schutz vor Hitze und Regen bieten.

Von mindestens ebenso großer Bedeutung ist der E-cat, der seit einiger Zeit als industrielle Anlage im Betrieb ist. Viele kleine Untereinheiten in einen 20-Fuß-Container gepackt, produzieren geräuschlos 1 MWh als überhitzten Wasserdampf, der Turbinen antriebt und für den nötigen Strom sorgt. Die Anlage beruht auf dem modernsten Energieerzeugungssystem der Welt, der Kalten Fusion, einer Art atomarer Kernfusion, ohne gefährlicher Abfallstoffe, oder Rohmaterialien, die ohne jedes Zutun schon furchtbare Strahlungen freisetzen. Das extrem ergiebige Verfahren stellt alle anderen in den Schatten, und schon bald werden die Untereinheiten als eigenständige Geräte für jedermann verfügbar. Dann endlich kann jeder sein Haus fast umsonst heizen und seinen eigenen Strom erzeugen.

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