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Die Furcht vor nassen Füßen

Die Furcht vor nassen Füßen

Wenn man sich gemütlich auf die Terrasse setzen möchte, entdeckt man, dass diese vom Meer überflutet ist. Die ersten Wellen erreichen schon das Wohnzimmer. Dies ist keine Szene aus einem dramatisierten Film, sondern die nackte Wirklichkeit einiger Inselbewohner des Pazifiks. Der Meeresspiegel steigt rapide an. Dies ist nicht nur messbar, sondern zwingt ganze Völkerstämme, ihr Land zu verlassen und in ein fremdes Gebiet überzusiedeln.

Die geschulten Mathematiker versuchen einen Zusammenhang zwischen dem Abschmelzen der Polkappen und dem Ansteigen des Meeresspiegels aufzuzeigen, aber können sich diese rapide Erhöhung nicht erklären. Natürlich kann man die Eismassen messen und über Formeln in Wasser umrechnen. Aber über die Wasseroberfläche verteilt, dürfte das Meer nicht in diesem Maße ansteigen.

Übersehen in dieser Rechnung ist die Erwärmung des Wassers selbst. Ein Anstieg von nur einem einzigen Grad bewirkt eine Ausdehnung des Wassers, und bei dieser gewaltigen Masse erhöht sich der Meeresspiegel um etwa 30cm. Aber einen 30cm höheren Meeresspiegel verschlingt eine enorme Tiefe des Strandes, und 30cm können in mehrere Meter Strandbreite umgesetzt werden. Daher bedeutet  „nur ein Grad“ ein tiefgreifender Schritt für Hunderttausende oder vielleicht Millionen von Menschen, die einen Teil ihres Grundstückes oder einen Teil des Strandes verlieren, von dem sie leben oder deren Sicherheit nun erheblich gefährdet ist. Ein Grad Temperaturanstieg ist eine Katastrophe, die sich zwangläufig entwickelt, und dies als unwesentlich abzuschieben, ist unverantwortlich und kurzsichtig.

Um aber einen weiteren Anstieg zu verhindern, muss der Ausstoß an Kohlendioxid unterbunden werden. Nur eine Verringerung aber bedeutet, dass wir weiterhin die Umwelt belasten, die keine Möglichkeiten hat, diese Gas zu entfernen. Und nur die Meere und Pflanzen sind in der Lage, es zu absorbieren. Wenn aber die Wassermassen das Gas absorbieren, bedeutet es, dass die Meere an Säure zunehmen und weiterhin geschädigt werden. Nur die Pflanzen können ohne Schaden Kohlendioxid in begrenzten Maßen aufnehmen und in Zucker umsetzen. Aber diese Bäume werden in zunehmendem Maße gefällt oder verbrannt, manchmal nur, um Energie zu gewinnen.

Energie ist der wichtigste Faktor, der die Umwelt schädigt, und hier ist Hilfe am dringendsten notwendig. Seit wenigen Wochen ist der E-cat endlich auf dem Markt, aber erst als industrielle Anlage. Die langerwartete, faustgroße Anlage, um das eigene Haus mit Strom und Wärme zu versorgen, wird dieses Jahr verfügbar sein. Es ist nun im Stadium der Zulassung. Dann endlich kann jeder seinen Beitrag zum Umweltschutz beitragen und spart mehr als 90% der Energierechnung, denn der E-cat ist vollkommen umweltneutral.

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