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Die jüngsten Erkenntnisse der Kalten Fusion

Die jüngsten Erkenntnisse der Kalten Fusion

Kalte Fusion bezeichnet ein Energieerzeugungsverfahren der jüngsten Generation und erlaubt eine Verschmelzung verschiedener Ausgangsmaterialien in ein anderes Element. Dass man ein Element in ein anderes umformen kann, hat es noch nie zuvor gegeben. In der Schule lernten wir, dass ein Element aus Atomen oder Molekülen gleichartiger Atome besteht, die alle Eigenschaften des Materials verkörpern.  Eine chemische Reaktion kann nur Atome und Moleküle in andere Verbindungen verwandeln, wobei alle Atome der Ausgangsstoffe wieder in der neuen Verbindung zu finden sind. Die Kalte Fusion ist jedoch keine chemische Reaktion, sondern eine kernphysikalische Umformung.

Wir vernachlässigen also die Elektronen, die bei der chemischen Reaktion eine so bedeutende Rolle spielen. Die Kalte Fusion konzentriert sich nur auf den Kern, also im Wesentlichen auf die Protonen und Neutronen. Bis heute sind wir noch nicht vollständig im Bilde, was ein Proton eigentlich ist. Vor ein paar Jahrzehnten glaubte man, dass sie zu den kleinsten Bausteinen der Materie gehören, heute aber hat sich das Bild gewaltig geändert. Ständig werden neue Untereinheiten gefunden, die unsere Materie ausmachen, und man vermutet, dass ein Elektron, zum Beispiel, aus drei Quarks besteht. Wenn also Protonen miteinander reagieren, verstehen wir noch nicht genau, was sich auf kleinster Ebene abspielt.

Vor zwanzig Jahren führten Pons und Fleischmann, zwei Chemiker die Kalte Fusion ein, konnten das Verfahren aber weder erklären, noch verlässlich nachvollziehen, und so schnell, wie sie aufstiegen, verschwanden sie wieder in der Versenkung. Aber sie legten den Grundstein für vielleicht die wichtigste Entdeckung unserer Zeit. Sie zeigten, dass man Energie mit geringen Mitteln aus winzigen Einheiten wie einem Halblitergefäß mit zwei Elektroden erzeugen kann. Leider erbrachte Ihr Versuchsaufbau nur selten positive Resultate, da Hintergrundswissen noch nicht bestand.

Heute aber verstehen wir einige der sehr komplizierten Vorgänge des scheinbar so einfachen Prinzips. Zwei Elektroden, von denen eine aus dem Metall Palladium besteht, hängen in einem Gefäß, gefüllt mit Deuterium, das auch als Schweres Wasser bezeichnet wird. Dies ist bereits der wesentliche Teil des Versuchsaufbaus. Die Elektroden werden an Gleichstrom angeschlossen und Wärme wird erzeugt. Diese Wärmeerzeugung bleibt aber auch aufrecht, wenn die Stromzufuhr unterbrochen ist. Die Hitze wird unter Umständen für Monate erzeugt ohne irgend eine Energiezufuhr.

Heute weiß man dass Protonen in die Gitterstruktur der Palladiumelektrode gezogen werden, dort beginnen zu schwingen und immer mehr Protonen anziehen. Dies ist jedoch nur der kleinste Teil der Reaktion, und man steht nun am Anfang, die Energiegewinnung erklären zu können. Finanziell betrachtet, ist vielleicht das teuerste die Elektrode. Deuterium ist in fast unbegrenztem Maße aus den Weltmeeren entnehmbar. Der E-cat verwendet Nickel und Wasserstoff und erzeugt etwa 1500 Grad für ein halbes Jahr und leitet damit die Zukunft unserer unlimitierten, billigen Energie ein.

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