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Die Schwachstelle Batterie

Die Schwachstelle Batterie

Alternative Energie ist in aller Munde. Wind und Sonnenenergie führen die Liste an und erreichen bereits beachtliche Prozente der gesamten Energieerzeugung. Aber in einer Hinsicht ist Alternative Energie fast immer dem viel verhassten Öl unterlegen. Sie basiert meist auf den Launen der Natur, und damit lässt die Zuverlässigkeit zu wünschen übrig. Solaranlagen arbeiten nun einmal nur mit Licht. Aber dann kommen schnell Einwände der aktuellsten Erfinder. Es gibt bereits Verfahren, die die Energie speichern oder den Druck der Regentropfen in Energie verwandeln können.

An dieser Stelle sollte jedoch erwähnt werden, dass solche Versuche, die Energie zu speichern völlig jenseits der Wirtschaftlichkeit beruhen. Energie, die teurer als Öl sind, können nur durch politischen Druck das Öl ersetzen. Diese Mehrkosten werden natürlich auf die Bevölkerung abgewälzt. Dennoch darf der enorme Vortrieb von sauberer Energie nicht verschmälert werden.

Vielleicht sind andere Verfahren aber sinnvoller und ergiebiger. Stellt man eine Liste zusammen von allen existierenden Prozessen, die Energie abgeben und als neue Quelle anzusehen sind, fallen besonders solche aus dem Rahmen, die auf Atomreaktionen basieren. Atomenergie aber ist nach den Katastrophen in Japan und Russland nicht gerade sehr beliebt. Es gibt aber Verfahren, die nicht auf der Spaltung von schweren Atomen beruhen, sondern auf einer Verschmelzung von Kernen oder deren Untereinheiten. Schon vor 20 Jahren haben zwei Chemiker mit einem einfach erscheinenden Versuch die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Sie zeigten, dass Deuterium und Palladium in einer noch nie gesehenen Reaktion miteinander reagieren und erzeugen dabei Energie in Form von Wärme. In der Tat erzeugt das System, das in einem marmeladenglas-ähnlichen Gefäß stattfand, mehr Energie, als man zu Beginn einspeist.

Nur unvollständige und unbeholfene Ansätze der Erklärung reichten nicht aus, das System gegen die Geldgiganten der Fusion aufrecht zu halten und durch Korruption und verfälschte Berichte verschwand alles schnell wieder. Die beiden Wissenschaftler wurden als Verlierer abgetan, aber das System bekam wenigstens einen Namen: Kalte Fusion.

Die Kalte Fusion bekam vor zwei Jahren ein völlig neues Gesicht. Andrea Rossi, ein italienischer Wissenschaftler nahm sich des Systems an und verwandelte es in den heute bekannten E-cat. Der E-cat basiert auf festen Rohstoffen, genauer auf Nickel und Wasserstoff. Beide Materialien reagieren in Anwesentheit eines Katalysators and geben eine gleichbleibende Hitze von etwa 1400 Grad Celsius ab. Der kleine Reaktor, nicht viel größer als eine Faust, gibt seine Energie 6 Monate lang ab, ohne Unterbrechung. Nach Ablauf dieser Zeit wird der Kern, der nun in Kupfer umgeformt ist, einfach ausgetauscht. Ist der E-cat nicht eine wesentlich bessere Alternative zu Batterien, die sehr teuer sind und hohem Verschleiß unterliegen?

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