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Die Widom Larson Theorie

Dr. Allan Widom

Die sogenannte Widom Larson Theorie ist eine noch recht junge Theorie – 2005 wurde von Dr. Allan Widom und Lewis Larson eine Reihe von Artikeln veröffentlicht, die experimentelle Anomalien, die bei Kalte Fusions Versuchen auftreten, erklären sollen. Diese Theorie wird auch als mögliche Erklärung für die Vorgänge in Rossis E-Cat gehandelt - Rossi selbst glaubt aber nicht daran. Auch die NASA befaßt sich mit der Widom Larson Theorie. 

Sie besagt, dass die auftretenden Anomalien und unerwarteten Messergebnisse nicht das Ergebnis einer hochenergetischen Kernfusionsreaktion sind, sondern durch niederenergetische Kernreaktionen entstehen. An diesen Reaktionen sind schwache Wechselwirkungen beteiligt, genauer gesagt Neutronen Bildung aus Elektronen und Protonen/Deuteronen, gefolgt von lokaler Neutronen Absorption und einem anschließenden beta Zerfalls-Prozeß. 

Durch diese Annahme wäre man in der Lage, die meisten der bei Kalte Fusions Experimenten gemessenen Daten zu erklären, ohne die Gesetze der Physik umschreiben zu müssen. Es würde die experimentellen Transmutationen von Miley-Larson erklären und eine Erklärung für den Iwamura Transmutationseffekt bieten. Auch Experimente mit leichtem und schwerem Wasserstoff könnten erklärt werden.

Schwache Wechselwirkungen, statt Fusion oder  Kernspaltung, würden auch eine Erklärung für die drei Wunder des Professors Huizenga liefern: nämlich für das Fehlen von starker Neutronenstrahlung und starker Emission von Gamma Teilchen oder Röntgenstrahlung, sowie für das Rätsel, wie die Coulomb Barriere überwunden wird.

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Veröffentlicht unter: E-Cat

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