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Fieberhaft die Umwelt heilen

Fieberhaft die Umwelt heilen

Der letzte Bericht schockierte selbst die fachkundigsten Umweltwissenschaftler. Ein umfangreiches Zahlenwerk gibt Aufschluss über den momentanen Zustand und breitet eine Palette von Vorschlägen aus, nach der Industrie und der Privatmann seinen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt leisten kann. Es ist noch nicht zu spät, heißt es in dem Bericht, aber wir müssen jetzt handeln.

Dann erscheint einer der Umweltsünder auf der Bildfläche, einer der gigantischen Ölproduzenten. Ist es das schlechte Gewissen oder der sich entwickelnde Weitblick, der die Firma zu Alternativen greifen lässt? Ganz gleich, welche Motive sie bewegen lässt, was zählt, ist die Tat. Und hier haben sie einen gewaltigen Fortschritt erreicht. Ihre anfänglichen Versuche haben bestätigt, dass man wirtschftlich vertretbar Kohlendioxid in Methanol umwandeln kann. So, was ist Methanol? Dies ist ein Alkohol, der mit dem bekannten Äthanol verwand ist, aber er ist besser und kann für sich sogar 100 Oktan verzeichnen, das ihn damit zu einem beliebten Kraftstoff für den Rennsport hinaufkatapultiert.

Im Klartext könnte man Kohlendioxid der Luft oder Verbrennungsprozessen entnehmen und es in Methanol umformen. Natürlich ist dieser Prozess mit Energiezufuhr verbunden. Aber die Aussichten scheinen rosig zu sein. Während man sein benzingetriebenes Auto weiterverwenden kann, reduziert der neue Kraftstoff den Ausstoß an Treibhausgasen, einfach, indem er zuvor aus solchen Gasen produziert wird. Der Verbrennungsprozess entwickelt natürlich wieder Kohlendioxid, das aber wurde zuvor entfernt.

Während diese Entwicklung sicher zu begrüßen ist, steht auf der negativen Bilanz, dass der Vorgang der Methanolsynthese nur unter Energiezufuhr möglich ist, und der Nettogewinn immer noch in Frage steht. Wenn also das sicherlich segensreiche Verfahren von einer Energie abhängt, die nichts mit fossilen Brennstoffen gemein hat, deutet alles auf die Verwendung eines nicht-chemischen Prinzips. Also sprechen wir wieder einmal vom E-cat, der bekanntlich auf einer Kernfusion beruht. Kernfusion in einem gezämten Gewand war schon immer der Traum der Wissenschaft, aber erst Andrea Rossi, ein italienischer Erfinder konnte vor etwa zwei Jahren zum ersten Mal ein Prinzip vorstellen, das heute als Kalte Fusion bekannt ist.

In einem langsam aufbauenden Gleichgewicht einer Anlagerung von Wasserstoffprotonen an Nickel setzt er eine Wärmeenergie frei, die als Heizquelle für die Stromerzeugung genutzt wird. Dieses Verfahren ist völlig ungefährlich, und auch Ausgangsstoffe und Endprodukte sind absolut harmlos.

Und damit ist der Kreislauf schon geschlossen. Die Energie, die für die Synthese des Kohlendioxids in Methanol notwendig ist, stammt von einem umweltneutralen System. Damit kann man weiter sein Auto fahren, und sein schlechtes Gewissen weicht dem Gedanken, seinen Beitrag zur Umweltverbesserung geleistet zu haben.

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