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Kann sich die Industrie vom Netz abklemmen?

Kann sich die Industrie vom Netz abklemmen?

Wer hätte während der Industrierevolution gedacht, dass die verrussten, dunklen Ziegelbauten mit den in den Himmel ragenden Schornsteinen einmal durch grüne Energie-betriebene architektonisch elegante Bauten ersetzt werden? Heute versuchen sogar die Prachtvillen der Reichen den Anschluss an die architektonischen Meisterwerke der Industrie nicht zu verpassen und ahmen den Stil solcher Gebäude nach. Natürlich ist ein Verwaltungsgebäude einer reputablen Firma nicht mit einer Kaserne zu vergleichen, sondern das Aushängeschild für den zukunftsorientierten Blickwinkel, als Reflexion ihrer Produkte.

Aber es bleibt nicht bei der beeindruckenden Hülle, sondern setzt sich oft auch in der Art fort, mit Energie umzugehen oder sie bereitzustellen. In zunehmendem Maße versuchen Firmen sich unabhängig vom Netz zu machen. Natürlich ist eine fehlende Infrastruktur abgelegener Firmen oder einfach nutzbare Energiequellen eine treibende Kraft zu diesem Schritt. Aber auch die Verfügbarkeit von grüner, zuverlässiger Energie lässt manchmal den Gedanken aufkommen, sich vom Netz auszukoppeln und seine eigene Energie zu erzeugen.

Um grüne Energie zu erzeugen, fällt der Blick schnell auf die beiden populären alternativen Energien, die beide unter der Kategorie „Erneuerbar“ zu finden sind. Aber sind sie wirklich geeignet, einen Produktionsbetrieb unabhängig zu machen? Wenn die Belegschaft schweigend herumsitzt und auf den nächsten Windstoß wartet, um die Produktion wieder in Gang zu setzen, hat eine solche Energie keine Chance, Fuß zu fassen. Solche Energieerzeuger können nur in riesigen Netzen ihr Potenzial entfalten. Alternative Energien sind fast immer untauglich, isoliert einen einzelne Betrieb zu bedienen. Ausnahmen sind Wasserkraftwerke, die in jeder Größe bis hin zur kleinsten, wirtschaftlich sind. Ebenso sind Gezeitenkraftwerke sehr zuverlässig, preiswert und billig in der Unterhaltung. Aber natürlich haben nur wenige Betriebe Zugang zu geeigneten Orten.

Vor etwa einem halben Jahr ging der E-cat in Betrieb. Er ist genau auf solche Betriebe zugeschnitten. Ein Zwanzigfußcontainer beherbergt viele der Untereinheiten, die Ende des Jahres als haushaltsgroße Geräte verkauft werden sollen und nun noch auf ihre Zulassung warten. Der Container haust die Einheiten, die heißen Wasserdampf für einen Generator erzeugen. Sechs Monate lang erzeugt die Anlage ununterbrochen 1MW Energie.

Warum wählen Industrien lieber einen E-cat, als das Netz? Bei den heutigen Strompreisen benötigt man nur die Energierate des E-cats, um die Frage zu beantworten. Die Strompreise bei dieser Größenordnung sind immer noch zweistellig pro Monat und reduzieren die Kosten um etwa 90-95%. Ähnliche Reduktionen kann der Privatmann erwarten, wenn die Zulassung gegen Ende des Jahres erteilt wird. Dies wird ein großer Augenblick in der Geschichte sein, denn zum ersten Mal bekommen wir ein Werkzeug in die Hand gelegt, das uns die Möglichkeit gibt, die Umwelt zu gesunden.

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