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Kraftvolle Sonnenenergie in handlicher Größe

Kraftvolle Sonnenenergie in handlicher Größe

Wer hätte gedacht, dass man Kernfusion zu einem kleinen Gerät reduzieren kann, dass man überall hintragen kann? Sicherlich, der Traum, Wasserstoffatome miteinander zu verschmelzen, um an die größten Energiereserven zu gelangen, wurde aufgegeben. Die Gelder für weitere Experimente wurden gestrichen. Nach drei Jahrzehnten sah man in den Staaten ein, dass man diese ungeheue Energie nicht auf der Erde beherrschen kann. Es wäre zu schön um wahr zu sein, eine Energieerzeugung zu erhalten, die eine Million mal so viel Energie wie eine Ölverbrennung produziert, keine gefählichen Abfallprodukte hinterlässt, die uns für lange, lange Zeiten Problem geben werden, das Ausgangsmaterial ist in unlimitierten Mengen vorhanden und der Prozess ist ungefählich.

Kernfusion ist der Fision, die in allen Kernreaktoren verwendet wird, weit überlegen, aber wir bekommen sie nicht in den Griff. Oder doch? Während sich die USA auf die Verschmelzung von Wasserstoff zu Helium konzentrierte, dem Verfahren, das die Sonne benutzt, um uns mit Energie zu versorgen, griff Andrea Rossi, ein italienische Forscher einen alten mislungen Versuch von Pons und Fleischmann wieder auf, die behaupteten, aus schwerem Wasser und Palladium, Energie erzeugen zu können. Dies beruht eigentlich auch auf dem Prinzip der Kernverschmelzung aber der Prozess ist über eine lange Zeit ausgedehnt, perfekt für eine Energieerzeugung. Diese Version der Kernverschmelzung wird Kalte Fusion genannt, da man nicht Millionen von Graden benötigt, um den Prozess in Gang zu setzen. Lediglich 80-100 Grad Celsius sind notwendig, einen monatelangen Prozess zu starten. Während die heiße Fusion Geräte erfordert, die die Wissenschaftler wie Ameisen gegen die gigantischen Magnete und Laser schrumpfen lässt, kann die Kalte Fusion in Küchenutensilien stattfinden.

Der Ausgangsstoff bei Andrea Rossis Verfahren beruht auf Nickel, das bekanntlich in sehr großen Mengen vorhanden ist. Wasserstoffatome, eigentlich deren Kerne, werden mit Nickel unter Hilfenahme eines Katalysators verschmolzen. Die Umgebungstemperatur ist kaum über 100 Grad bei Beginn der Erzeugung. Wenn die Fusion einsetzt, erreicht die Temperatur 600 Grad und ist unabhängig von weiterer Stromzufuhr. Wasser wird in das Gerät geleitet und tritt als ständiger Strom von überhitztem 600 Grad heißem Dampf aus.  All die erhofften Vorteile der heißen Fusion finden nun Anwendung, aber sind billig, beherrschbar und in fast unendlichen Mengen verfügbar.

Europa zeigt damit, dass es einen wesentlichen Schritt dem Rest der Welt voraus ist. Vielleicht ist Energie das wichtigste Gut, das wir nach Nahrung und Unterkunft benötigen. Ende des Jahres wird dieses Gerät auf dem Markt sein. Die Strom- und Wärmeerzeugung fällt damit auf etwa 20 Euro pro Haushalt pro Jahr. Es wird dann schwer sein, sich den Vorteilen der modernsten Energietechnik der Welt zu entziehen.   Mehr zu diesem Thema: www.ecat.com

 

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