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Leck in Tanks, gefüllt mit radioaktivem Material?

Leck in Tanks, gefüllt mit radioaktivem Material?

Ist dies wirklich besorgniserregend? Seit einem Jahr fließen zwischen 600 und 2500 Litern einer radioaktiven Flüssigkeit aus unterirdischen Tanks in das umgebende Erdreich. Dies wurde erst jetzt bekannt. Eine solche Schlagzeile in den USA nehmen die Umweltschützer und solche, die an ihrem Leben hängen sehr ernst, während die Betreiber und diejenigen, die dafür verantwortlich sind, versichern, das keine Gefahr besteht, dass die Giftstoffe ins Trinkwasser gelangen. Damit ist der Fall schon gelöst.

Der Ausstieg aus der nuklearen Energiewirtschaft ist sicher der Schritt in die richtige Richtung. Ein Druck auf die Wissenschaft, neue Energien zu finden regt die Konjunktur wieder an, bringt neue Arbeitsplätze und gibt anderen, aufstrebenden Firmen die Chance etwas aufzubauen, das noch nicht existierte. Am meisten profitiert aber die Bevölkerung von den Erfindungen, wenn umweltfreundliche Energien ohne weitere Schäden erzeugt werden. Gerade der Atomenergie den Rücken zugekehrt, verspricht ein vollkommen neues Verfahren die Kernenergie wieder aufleben zu lassen. Diesmal aber basiert das System nicht auf Kernspaltung sondern Kernfusion. Wo liegt der Unterschied?

Für die Kernspaltung benötigt man Brennstoffe, die aus sehr großen, schweren Atomen bestehen wie Uran und Plutonium. Die Atome solcher Metalle sind so groß, dass sie nicht mehr stabil sind und zerfallen langsam in Bruchstücke, bis sie die Größe eines stabilen Elementes erreicht haben. Dies ist im Falle von Uran, Blei. Der Zerfall ist aber das Problem in diesem Prozess, denn er ist radioaktiv und sehr schädlich für alle Lebensformen. Alle Kernreaktoren heute arbeiten auf dem Prinzip der Kernspaltung. Die Kernfusion dagegen benutzt kleinatomige Elemente wie Wasserstoff und versucht sie so hart aufeinander zu schießen, dass sie miteinander verschmelzen.

Das Verfahren klingt zu schön um wahr zu sein, da es sogar noch mehr Energie, als die Kernspaltung freisetzt und keine Radioaktivität dabei erzeugt. Selbst das Endprodukt ist nur Helium, das man benutzt um Geburtstagsballons aufzublasen. Das Problem ist aber die Energie, die man in das Verfahren eingeben muss, bevor der Prozess in Gang kommt. Man benötigt Millionen von Graden Hitze und Drücke, die unvorstellbar sind.

Aber dann gibt es noch eine Abwandlung der Kernfusion. Es ist die Kalte Fusion, die alle Vorteile in sich vereint ohne mit den Nachteilen der Kernspaltung in Berührung zu kommen. Die Kalte Fusion lagert im Unterschied zur „Heißen Fusion“ nur Bruchstücke eines Atomkerns an einen anderen Kern und umgeht die abstoßenden Magnetkräfte, die die Kernfusion als utopischer Wunschtraum links liegenlässt. Die Kalte Fusion kann sogar in einen preiswerten Reaktor gepackt werden, der nicht größer als eine Orange ist. Er ist sehr erschwinglich wie auch sein Betreiben: Der E-cat kostet etwa 3600 Euro und produziert die Energie für Strom und Wärme für ein ganzes Haus. Die Energierechnung fällt dann auf ein bis zwei Euro im Monat.

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