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Reset für Energie

Reset für Energie

Das Gerangel um die letzten Vorkommen fossiler Energien nimmt kein Ende. Länder riskieren ihren langen Frieden dafür und sind gewillt, ihre Bevölkerung in ein Unheil zu stürzen, selbst mit der Möglichkeit ,nukleare Waffen einzusetzen.  Energie ist schließlich einer der drei Stutzpfeiler unserer Gesellschaft, eigentlich unseres Daseins.

Wenn Energie solch ein hoher Stellenwert eingeräumt wird, warum wenden wir uns nicht anderen Energieformen zu, die weder die Umwelt belasten, noch limitiert auf der Erde zu finden sind?

Es gibt in der Tat Energien, die nicht limitiert sind. Denken wir nur einmal an erneuerbare Energien. Unter normalen Bedingungen sind sie, wie der Name besagt, erneuerbar. Wir können sie nutzen und ausschöpfen, ohne Sorgen, dass sie eines Tages versiegen, da sie von Kräften wie der Gravitation oder der Sonnenenergie gespeist werden.

Eine völlig andere Energie entspringt den Kernreaktionen der Atome.  Atomreaktor arbeiten ein halbes Jahrhundert bereits mit solchen Energien aber zeigen uns auch die Kehrseite der Medaille, wenn wir an die verheerenden Folgen der Spaltprodukte denken. All diese Reaktionen beruhen auf der Spaltung schwerkerniger Atome, die sich bereits im kritischen Stadium befinden und langsam zerfallen. Dazu gehört Uran und Plutonium und viele andere. Dann aber gibt es eine Reaktion, die keine gefährlichen Rohstoffe oder Endprodukte beinhaltet.

Es ist die Kernfusion, bei der Atomkerne miteinander verschmolzen werden. Seit zwei Jahrzehnten ist auch eine Untergruppe solcher Fusionen bekannt, die sich Kalte Fusion bezeichnet und einen Prozess beschreibt, der sich im Bereich von unter 2000 Grad Celsius abspielt, einfach zu beherrschen ist, billig und unlimitiert auf der Erde vorhanden ist. Bei der Kalten Fusion oder auch LENR genannt, werden die Atome in Untereinheiten aneinander gelagert und verschmolzen statt der ganzen Kerne.

Dabei umgeht man die fast unüberbrückbaren Coulombschen Kräfte, die die gleichpolaren Atomkerne gar nicht erst zum Verschmelzen bringen.  Darüber hinaus ist die Investition solcher Versuche oder Geräte äußerst preiswert. Statt Millionen oder Milliarden von Euros liegt das Preisschild im Bereich eines Monatslohns.

Andrea Rossi, ein italienischer Erfinder, entwickelte vor etwa zwei Jahren ein System, das sich der Kalten Fusion bedient und nannte es den E-cat. Heute erkennen wir, dass damit ein Grundstein für moderne Energie gelegt wurde, die alle Bedingungen, die wir an eine solche Energie stellen müssen, erfüllt werden. Aus winzigen Mengen Nickel und Wasserstoff werden Energien erzeugt, die fast unglaublich klingen. Ein Haushalt würde nicht mehr als ein reiskorngroßes Stückchen Nickel im Monat verbrauchen, um Strom und Wärme für ein Einfamilienhaus zu liefern. Das Beste ist, der E-cat ist bereits verfügbar.

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