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Was wäre, wenn jeder genug Energie zur Verfügung hätte?

Was wäre, wenn jeder genug Energie zur Verfügung hätte?

Wir gehen schlimmen Zeiten entgegen, wenn Energie plötzlich Mangelware wird. Energie ist eines der potenziellsten Druckmittel in der Politik geworden, und ein Ende ist nicht abzusehen. Besonders bedenklich ist eine Situation, wo Länder von einem Lieferanten abhängig sind. Ist dies nicht die Lage in Europa in diesem Augenblick?  Während die einen dringend die Einnahmen aus Lieferungen fossiler Brennstoffe benötigen, um nicht weiter in eine Rezession zu fallen, sind andere auf Öl und Gas angewiesen, um die eigene Wirtschaft am Laufen zu halten. Besonders, wenn ehrgeizige Politiker, deren einziges Ziel ist, die Landesgrenzen hinauszuschieben und andere Länder untertänig zu machen, das Sagen haben und uneinsichtig solche Wege verfolgen, sind Vergleiche zu trotzigem Verhalten Heranwachsender nicht fern. Wer hält länger aus, ist oft die Frage, die man sich bei dabei stellt.

Dann aber darf man nicht vergessen, dass eine oder mehrere Nationen davon abhängen, und deren Bevölkerung ist der Politik mit ihrem täglichen Leben vollkommen machtlos ausgeliefert. Nähme man die Energie aus diesem Machtkampf und ersetze sie durch unlimitierte Energie, die jederman selbst produziert, wäre der Freiden augenblicklich und zwangsweise herbeigeführt. Ausreichende, billige Energie würde Nationen also zum Frieden zwingen.

Gibt es denn solch eine Energie? Schon vor zwei Jahren stellte Andrea Rossi, ein italienischer Forscher in Bologna ein Gerät vor, das auf der Kalten Fusion beruht. Im Mittelpunkt der Erfinung steht ein winziger Reaktor, kaum größer als eine Faust, der in der Lage ist, einen Haushalt mit der nötigen Energie zu versorgen. Die Energie bezieht das Gerät, das sich E-cat nennt, aus Nickel und Wasserstoff, die unter Einwirkung eines Katalysators eine Kernverschmelzung in Gang setzt. Erstaunlicherweise ist dieses kleine, zylinderförmige Gerät ohne jegliche bewegliche Teile in der Lage, einen gesamten Haushalt für ein halbes Jahr lang warm zu halten mit einer einzigen Ladung an Rohstoff. Wie ist dies möglich?

Natürlich hat der Heizvorgang, der etwa 1400 Grad Hitze für 6 Monate ununterbrochener Nutzung abgibt, nichts mit einer Verbrennung zu tun. Viel mehr lagern sich Protonen des Wasserstoffs stückweise an Nickelkerne und verschmelzen in einem komplizierten Prozess zu Kupfer. Der Prozess findet in gemächlichem Tempo statt und hält alle Betriebsbedingungen unter Kontrolle. Explosionen, Durchschmelzen oder andere Katastrophen sind von vorn herein ausgeschlossen, da Nickel schon bei wenig höherer Temperatur schmizt und der Prozess wird augenblicklich unterbrochen. Das Endprodukt ist einfaches Kupfer ohne irgend welche Radioaktivität. Damit wird der E-cat der modernste Energieerzeugunger ohne umweltschädlicher Nebenwirkungen mit der höchsten Ausbeute, die zur Zeit möglich ist.

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