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Wie grün kann ein Auto werden?

Wie grün kann ein Auto werden?

Batterie oder Wasserstoff, dies ist die Frage, die sich ergibt, wenn wir uns im Autohaus nach einem neuen Gefährt umsehen. Welche Reihenfolge nehmen die Fahrzeuge ein, wenn es um die geringste Umweltbelastung geht? Diese Frage ist wesentlich schwerer zu beantworten, wenn man sich die Hintergründe betrachtet. Hybridantriebe scheiden schnell aus, da sie immer noch fossile Brennstoffe benutzen. Also bleiben nur die beiden übrig, Brennstoffzelle und Batterie.

Eine deutsche Autofirma macht auf die schädliche Herstellung aufmerksam und legt auch den Prozess der Batterieproduktion offen.  Es stellt sich heraus, dass die Fertigung von Batterien ein sehr schmutziges Geschäft sein kann. Die Brennstoffzelle ist auch nicht frei von Problemen. Das offensichtliche Hindernis ist natürlich das viel zu weitmaschige Netz der Versorgung.

Alle Lösungen stehen aber noch vor einem ganz anderen Problem, die eigentliche Stromerzeugung. Es ist einfach, das Auto an die Steckdose anzuschließen, aber wir sollten uns eimal fragen, wie der Strom produziert wird. Stammt er wieder einmal von fossilen Brennstoffen, drehen wir uns nur im Kreis. Und dies betrifft beide Verfahren. Auch Wasserstoff benötigt letztendes Strom, um ihn aus Wasser abzutrennen.

Alles für die Katz? Wäre ein völlig anderes Prinzip der Energieerzeugung ohne Batterien oder Wasserstoff nicht besser, ein Prinzip, dass auf der Kalten Fusion beruht? Die Kalte Fusion ist ein Kernverschmelzungsprozess und grenzt sich damit weit von chemischen Vorgängen ab. Die Energie stammt also nicht mehr aus Reaktionen der Elektronen sondern der wesentlich kraftvolleren Atomkernen. Die Differenz ist etwa eine Million zu eins. Damit liegt die Kalte Fusion weit vor aller Konkurrenz, besonders, wenn auch die Umweltfreundlichkeit ausschlaggebend ist. Die Kalte Fusion benutzt entweder flüssige Substanzen und Elektroden oder feste Bestandteile. Zur Zeit wird die Kalte Fusion nur in einem einzigen Gerät angewandt, dem E-cat des Italieners Andrea Rossi. Eine Firma in Bologna erfand ein kleines Gerät, das nur aus drei Materialien besteht, Nickel, Wasserstoff und einem Katalysator. Zusammen setzen sie nach einer kurzen Aufheizphase, ein Verfahren in Gang, dass sich für ein halbes Jahr stabilisiert und Hitze von etwa 1400 Grad Celsius abgibt.

Strom lässt sich dann natürlich leicht entnehmen, wenn man einen Generator zwischenschaltet.  Den Energieprozess unter die Lupe genommen, stellen wir fest, dass der Umwelt keinerlei Belastungen auferlegt werden. Nickel und Wasserstoff werden in Kupfer umgeformt und geben dabei Wärme ab; das ist schon das gesamte Verfahren. Es sollte auch nicht verschwiegen werden , dass die Rohstoffmengen, die dabei zum Einsatz kommen, extrem klein sind. Ein reiskorngroßes Stückchen Nickel, zum Beispiel, reicht schon aus, um einen Haushalt für einen Monat mit Energie zu versorgen.  Vielleicht können wir Batterien und Brennstoffzellen sogar überspringen und den E-cat direkt in Autos einbauen. Der Zukunft sind keine Grenzen gesetzt.

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