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Wie löst man Probleme unberücksichtigt deren Ursache?

Wie löst man Probleme unberücksichtigt deren Ursache?

Jedem ist die logische Folge bei der Problemlösung klar: Man sucht nach der Ursache und beseitigt das Problem genau dort. Es klingt einfach und doch wird es zumindest in der Energiepolitik kaum angewand. Wenn man sich gerne in die grüne Welle einordnen möchte und sich ein elektrisches Auto kauft, bedeutet das nicht, dass es nun umweltwirtschaftlich sauberer ist. Die Energie aus der Steckdose muss schließlich irgendwo herkommen. Es genügt nicht, dass man keine Abgase mehr verzeichnet, man sollte einmal die Energie bis zur Quelle, der Erzeugung zurückverfolgen. Dann wird man feststellen, dass das Elektroauto nur Augenwischerei ist, so lange die Energie nicht umweltfreundlich erzeugt wird.

Viele erneuerbare Energien sind umweltfreundlich, aber nicht alle. Wenn man einen Wald abholzt und ihn verheizt, um Strom zu gewinnen, hat das nichts mit umweltfreundlich zu tun, obwohl diese Energie als erneubar einzustufen ist. Wind und Solarenergie ist natürlich schadstofffrei und hinterlässt fast keine negative Kohlenstoffbilanz. Aber sie ist nicht immer verfügbar, wenn wir sie benötigen, und wir sind auf Zwischenspeicher riesigen Ausmaßes angewiesen, die wiederum teuer und nicht umweltschonend sind. Ihre Herstellung und Ausbeute limitierter Rohstoffe setzen oft einen Dämpfer auf die gesamte Idee.

Wasserkraft ist vielleicht eine der grünsten Energien aber leider ist sie nicht weitreichend vorhanden. Dann aber gibt es Verfahren, die nicht auf die Launen der Natur beruhen sondern auf modernsten Einsichten und Erfindungen. Das herausragende Gerät in dieser Hinsicht ist der E-cat, der vor etwa 2 Jahren Schlagzeilen machte, als Andrea Rossi, ein italienischer Erfinder, seinen nur faustgroßen Energieerzeuger vorstellte. Er basierte die Wirkungsweise seines Gerätes auf einer 20 Jahre alten Erfindung , die sich Kalte Fusion nennt. Schon der Name lässt ahnen, dass es nichts mehr mit einer Verbrennung gemein hat, und in der Tat verschmelzen in dem winzigen Reaktor Nickelatome mit Protonen des Wassestoffs zu Kupfer. Dieser Vorgang findet nicht in einer explosionsartigen Reaktion statt, sondern verteilt sich über ein halbes Jahr und erzeugt dabei eine Hitze von 1400 Grad Celsius, die in Wasserdampf umgesetzt werden kann und damit in Strom.

Im Klartext  verbraucht der E-cat nur ein reiskorn großes Stückchen Nickel, um eine Wohnung einen Monat lang warm zu halten. Wenn man sich im Vergleich die gewaltigen Ölmengen ansieht, die man jeden Winter verheizt, um sich die Behaglichkeit zu erhalten, und wenn man bedenkt, dass der E-cat nur Wärme und Kupfer ohne Nebenwirkungen erzeugt, sollte der Verbreitung der neuen Energie nichts mehr im Wege stehen, und endlich führt das Elektroauto wirklich zu einer Umweltentlastung.

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